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Talsperrenstatik: Berechnung Und Bemessung Von Gewichtsstaumauern Othmar J. Rescher

Talsperrenstatik: Berechnung Und Bemessung Von Gewichtsstaumauern

Othmar J. Rescher

Published January 1st 1965
ISBN : 9783540033899
Paperback
163 pages
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 About the Book 

Bei der Planung von Talsperren sind die Grundungsverhaltnisse (Felsbeschaffenheit und Druckfestigkeit des Baugrundes) und die Tal Faktoren, welche die Wahl der Talsperrenbauart wesentlich form zwei beeinflussen. Je nach den ortlichen GegebenheitenMoreBei der Planung von Talsperren sind die Grundungsverhaltnisse (Felsbeschaffenheit und Druckfestigkeit des Baugrundes) und die Tal Faktoren, welche die Wahl der Talsperrenbauart wesentlich form zwei beeinflussen. Je nach den ortlichen Gegebenheiten konnen auch klima tische Verhaltnisse, hydraulische Anforderungen an das Bauwerk im Bau und im fertigen Zustand, Bedeutung des Stauraums und Beschaf fenheit des Speicherwassers, Verkehrs- und Versorgungsprobleme, Ban stoffbeschaffung (und -beschaffenheit), Maschineneinsatz, Arbeiterkon tingent und sonstige wirtschaftliche Erwagungen, aber auch Grunde anderer Art, wie das Verhalten des Bauwerks gegenuber Erdbeben- und Kriegseinwirkungen, die Eingliederung desselben in die Landschaft, ent scheidend sein. Die heute zur Ausfuhrung gelangenden massiven Sperrenwerke sind: 1. Gewichtsstaumauern, 2. Bogengewichtsstaumauern, 3. Bogenstaumauern, 4. Schalen- und Kuppelstaumauern, 5. Pfeilerstaumauern, 6. aufgeloste Sperrentypen: Pfeilerplatten-, Pfeilergewolbe-, Pfeiler schalen- und Pfeilerkuppelstaumauern. In seiner Gesamtheit stellt jedes Sperrenwerk ein kompliziertes raumliches Tragwerk dar, dessen statisches Verhalten mehr oder weni ger einer Berechnung zugangig ist. In dieser Hinsicht stellt ohne Zwei fel die Gewichtsstaumauer, die bis Ende des vorigen Jahrhunderts den Talsperrenbau allein beherrschte, den einfachsten Talsperrentyp dar. Bei naherer Betrachtung zeigt es sich jedoch, dass sowohl beim Ent wurf als auch bei der statischen Berechnung eine Reihe von Problemen auftauchen, von denen manche weder theoretisch noch versuchsmassig vollkommen geklart sin